Reha Zentrum für Pferde

Hier erfahren Sie alle Grundlagen unseres Konzeptes sowie Informationen über die von uns verwendeten Therapieformen.

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Reha Zentrum für Pferde

Hier erfahren Sie alle Grundlagen unseres Konzeptes sowie Informationen über die von uns verwendeten Therapieformen.

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Unser Konzept für eine erfolgreiche Reha

Im Fokus unserer Arbeit liegt das Wohl Ihres Pferdes. Die Förderung des Heilungsprozesses entscheidet oft über eine erfolgreiche Behandlung, z.B. nach einer OP oder durchstandener Krankheit. Ihr Pferd erhält von uns eine intensive und individuelle Betreuung und in Zusammenarbeit mit renommierten Pferdespezialisten wie Tierärzten, Kliniken, Tierheilpraktikern und Physiotherapeuten, erstellen wir einen optimalen Therapieplan für Ihr Pferd.

Leistungen und Therapien

Die Physiotherapie beeinflusst durch gezielte Anwendung funktionsverbessernd des „tierischen“ Organismus. Das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Nerven und Muskeln wird durch sanfte Techniken wiederhergestellt. Eingeschränkte bzw. blockierte Gelenke werden mobilisiert, überbewegliche, instabile Gelenke werden wieder stabilisiert.

Das Pferdelaufband passt sich optimal dem natürlichen Bewegungsablauf des Pferdes an und steht im Einklang mit der Meinung von Tierärzten und Hufschmieden. Die Pferde kommen zu einem gleichmäßigen, planen Abfußen auf einer Bodenqualität, die der eines natürlich gewachsenen Gras-/Waldbodens gleicht. Die Schrittfläche passt sich dem Bewegungsablauf des Pferdes an. Durch die spezielle Technik wird eine rasch fördernde, maximale Losgelassenheit erzielt und damit ein sinnvoller Muskelaufbau insbesondere des Rückens und der Hinterhand erreicht. Der Genesungsprozess wird unterstützt. (Quelle: HorseGym)

Das auf den körperlichen Zustand Ihres Pferdes abgestimmte Aufbautraining soll die Muskelelastizität fördern und den Bewegungsradius in den Gelenken steigern. Die Leistungsfähigkeit wird wiederhergestellt oder verbessert.

Was ist Osteopathie?

„Sucht die Läsion, findet sie und die Natur erledigt den Rest”

Osteopathie betrachtet den lebendigen Organismus in seiner Gesamtheit. So wird der gesamte Bewegungsapparat, das Bindegewebe, die Blutgefäße, das Lymphsystem, die Drüsen und die Organe betrachtet. Alle diese Strukturen sind in Bewegung, sie Schwingen, das Lebewesen ist in Bewegung. Befindet sich alles im Gleichgewicht, ist der Körper gesund. Ist die Beweglichkeit einer dieser Strukturen gestört. Das führt zu Veränderungen in anderen Strukturen. Es entstehen Läsionen, Blockierungen, Funktionsstörungen und in der Folge Beschwerden.

Ziel der Arbeit des Osteopathen ist es, den Patienten in seiner Gesamtheit zu betrachten. Zum einen in der körperlichen Einheit auf allen Ebenen, zum anderen die Einheit von Körper Geist und Seele.

Der Osteopath arbeitet ausschließlich mit der Hand. Mit ihr überprüft er die Beweglichkeit aller Gewebe im Einzelnen und im Zusammenhang. Die ertasteten Dysfunktionen werden dann mittels unterschiedlichen, sanften Techniken gelöst. Ziel ist es, die Beweglickeit aller Gewebe im Körper wiederherzustellen um ihm so eine Selbstheilung und Selbstregulierung zu ermöglichen.

Wann kann Osteopathie helfen:

  • Steifigkeit beim Reiten oder Longieren
  • Taktfehler
  • Probleme bei der Biegung an der Hand
  • Leistungsschwäche
  • Bei allen Anzeichen von Schmerz
  • Im Zuge der Rehabilitation
  • Rückenprobleme
  • Probleme die Hufe zu geben
  • nach Zahnbehandlung
  • Atemwegserkrankungen
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Prophylaktisch

etc.

Die TCM ist eine der ältesten Heilmethoden mit einem Erfahrungsschatz von über 3000 Jahren. Über eine ausgefeilte Diagnostik  Zungendiagnostik, Pulsdiagnostik, Shu-Punkt-Diagnostik, usw..) wird ein Konzept erarbeitet, in dem Ungleichgewichte im Organismus durch den Einsatz von Akupunktur/Kräutern (Phytotherapie) ausgeglichen werden können.

Anwendungsgebiete:

* Stoffwechselerkrankungen

* Magen-Darm-Erkrankungen

* Erkrankungen des Atmungssystems

* Hauterkrankungen

* Erkrankungen des Immunsystems

* Fehlfunktionen/Verletzungen des Bewegungsapparates

* Erkrankungen des Genital- und Harnapparates

* Verhaltensauffälligkeiten

* Erkrankungen des endokrinologischen Systems, z.B. Morbus Cushing

* Tumorerkrankungen

* Huferkrankungen

* entzündliche Prozesse

* weiterhin wird die TCM erfolgreich eingesetzt, um prophylaktisch entstehende Ungleichgewichte

zu erkennen und zu behandeln, BEVOR regelrechte Erkrankungen entstehen

Die Akupunktur ist ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin. Anhand der dort erwähnten chinesischen Diagnostik kann eine exakte Auswahl passender Akupunkturpunkte getroffen werden, um Ungleichgewichte (Erkrankungen) im Meridiansystem zu behandeln. Bei dieser Behandlung werden spezielle, sehr feine, beschichtete Nadeln verwendet, die in aller Regel auch von empfindlichen Pferden gut toleriert werden. Alternativ werden die Punkte mit einem Laserstrahl und/oder Moxibustion (Erwärmen eines Punktes mittels Moxakraut = Beifuß) behandelt.

Die Phytotherapie (Behandlung mit Pflanzen/Kräutern) ist neben der Akupunktur ein weiterer wichtiger Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin. Um die betroffenen Organfunktionskreise zusätzlich zu unterstützen und/oder pathogene Faktoren auszuleiten, können individualisierte Kräutermischungen zusammengestellt werden. Hierbei wird auf die Wirkung heimischer Kräuter gesetzt, die speziell nach den Kriterien der Traditionellen Chinesischen Medizin wie z.B. Wirkrichtung (zerstreuend, abwärts, aufwärts, usw.), emperaturverhalten (kühlend, wärmend) und Geschmack (süß, bitter, sauer, usw.) ausgewählt werden. Um eine größtmögliche Sicherheit bei dem Einsatz der Kräuter zu gewährleisten, werden diese nach Möglichkeit in Apothekenqualität bezogen und exakt auf den einzelnen Patienten abgestimmt.

Egelpunktur in der Tiermedizin

Bewährtes Thema neu kombiniert. Während der Blutegel eine Renaissance erlebt und Akupunktur in Europa immer mehr zum Einsatz kommt, wurden diese beiden Heilverfahren erfolgreich kombiniert. Das Wissen über die heilende Wirkung des Blutegels geht bereits bis in die alte indische Antike zurück. Ab Anfang des 17. Jahrhunderts setze man den Blutegel sehr gerne bei unterschiedlichen Erkrankungen zwecks Aderlaß ein. In Frankreich kam es im am dem 18.-19 Jahrhundert zu einem regelrechten Boom. Nach dem Chefarzt Napoleons Armee Françoise Broussais wurde eine ganze Epoche benannt und Modedesigner kreierten Stoffe, die von den schönen Zeichnungen auf dem Rücken des Blutegels inspiriert wurden und aus den die teuren Roben der adeligen Damen hergestellt wurden. Man nannte die Kleider „Robe à la Broussais „ Ein erneutes Comback erfuhr der Blutegel in den 80er Jahren, als Joe Lipton, Chirurg einem Knaben, dessen Ohr abgerissen und wieder angenäht wurde Blutegel ansetzt, da es drohte abzusterben. Erst nach Ansetzen der Blutegel konnte es richtig heilen.

Spricht man vom Blutegel, hört man meist, dass er für glitschig, ekelig gehalten wird. Aber diese Vorurteile stimmen nicht. Blutegel sind schön farbig gezeichnete elegante Schwimmer, die durch ihren Biss ein heilendes Sekret injizieren und auf vielfältige Weise helfen. Tiere begeben sich bewusst in Gewässer um sich vom Egel beißen zu lassen um dann von dem helfenden Sekreten zu profitieren. 

Das Wort „ Egel „ stammt vom dem griechischen Wort echis = kleine Schlange. Bei den Germanen verwandte man das Wort „ Blutegel „ als Synonym für das Wort „Heiler".

Heilen und helfen kann der Blutegel mit seinem Speichel, den er beim Biss absondert. Er enthält wahrscheinlich ca. 100 verschiedene Wirkstoffe von denen erst ca. 25 erforscht sind. Diese wirken abschwellend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, Lymphstrom erhöhen, blutverflüssigend, usw.

Seit einigen Jahren werden nun Blutegel auf Akupunkturpunkte gesetzt, die nach erfolgter chin. Diagnostik indiziert sind. Auf diese Art und Weise werden nicht nur die heilenden Eigenschaftens des Blutegelbisses genutzt, es wird auch der Qi-Fluß in das Gleichgewicht gebracht.

Indikationen dieser Therapieform sind

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Hufrehe
  • Spat
  • Gelenkentzündungen
  • Sehnenentzündung
  • Bänderproblematiken
  • Narbenbehandlung
  • Schlecht heilende Wunden
  • Blutergüsse

etc.

Das Bioresonanzverfahren ist ein relativ junges Diagnostik- und Therapieinstrument, das eher westlich orientiert arbeitet. Der gemeinsame Nenner zur Traditionellen Chinesischen Medizin und der Osteopathie ist jedoch auch hier ein Arbeiten mit feinen Energieströmen, bzw. Frequenzen. 

Mit diesem Verfahren können über Frequenzen Daten über einzelne Belastungen wie z.B. Rückstände von Medikamenten, Impfungen, Viren, Bakterien, Pilze usw. aber auch Mängel z.B. in Mineralstoff-, Vitamin- und Aminosäureprofilen oder Schäden in Organsystemen gesammelt werden. Die Ergebnisse einer Bioresonanztestung werden ausgewertet, in Kontext mit den übrigen Untersuchungsergebnissen gebracht und für eine weiterführende Behandlungsstrategie eingesetzt.

Unser Team

Ingrid Grossklos
Leiterin

Lothar Reinhard
Stallmeister

Ina Sparwald
Physiotherapeutin

Unsere Anlage

Das reha-zentrum für Pferde verfügt über 24 helle großzügig bemessene Boxen. Diese werden täglich gemistet und frisch eingestreut. Nur beste Qualität bei Stroh, Heu und Silo aus eigenem Anbau wird gefüttert.

Unsere 60 x 20 m Reithalle mit hochwertigem Bodenbelag zur Schonung der Pferdebeine ist ein Garant für einen tiermedizinisch verantwortungsvollen Trainingskomfort. Auf der zweiten Ebene schließt sich der 20 x 60 m Außenplatz an. Allwetter-Paddock und die weitläufigen Koppeln sind vom Stall aus sehr gut zu erreichen. Die Betreuung und Verpflegung der vierbeinigen Patienten wird von qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt.

Kontakt

reha-zentrum für pferde Tannenhof

Ingrid Grossklos

Schleidstraße 34
66571 Eppelborn